Tourenplanung
Tourenplanung ist die Verteilung von Transportaufträgen auf Fahrzeuge und Fahrer samt Reihenfolge und Zeiten der Stopps; in Transportial heißt sie Tripplanung, weil ein Trip neben dem Straßentransport auch See-, Schienen- und Luftfrachtabschnitte umfassen kann.
Was ist Tourenplanung?
Tourenplanung ist der übliche deutsche Begriff für die tägliche Arbeit der Disposition: festlegen, welches Fahrzeug mit welchem Fahrer welche Sendungen befördert, in welcher Reihenfolge Lade- und Entladestellen angefahren werden und wann jeder Stopp an der Reihe ist. In Transportial heißt dieselbe Arbeit Tripplanung, und die Einheit, die Sie planen, ist ein Trip.
Der Ablauf hat vier Schritte. Zuerst gehen die Aufträge ein, mit Adressen, Waren, Gewichten, Lademetern und Zeitfenstern. Dann werden die Sendungen Fahrzeugen und Fahrern zugeordnet, unter Beachtung von Kapazität, Führerscheinen und Bescheinigungen wie dem ADR-Schein. Anschließend legen Sie Reihenfolge und Zeiten der Stopps fest, sodass jedes Zeitfenster eingehalten wird und die Lenk- und Ruhezeiten passen. Schließlich geht der Trip an den Fahrer, und Sie verfolgen die Ausführung live, mit ETAs, die sich dem Verkehr anpassen.
In der Praxis kommt es auf wenige Dinge an: realistische Fahr-, Lade- und Entladezeiten, die richtige Beladereihenfolge (was zuerst entladen wird, kommt zuletzt auf den Lkw), weniger Leerkilometer durch kombinierte Rückladungen und schnelles Umplanen, wenn ein Eilauftrag kommt oder ein Lkw sich verspätet. Disponenten arbeiten deshalb mit einer Plantafel, auf der sie Sendungen auf Fahrzeuge ziehen, oft ergänzt durch einen Optimierungsalgorithmus, der das Vehicle Routing Problem löst.
Warum Trip und nicht Tour? Eine Tour klingt nach einem Lkw, der eine Runde auf der Straße fährt. Ein Trip in Transportial ist weiter gefasst: Dieselbe Planung kann einen Vorlauf auf der Straße, eine Fähr- oder Seeüberfahrt, einen Schienenabschnitt und einen Luftfrachtabschnitt enthalten, jeweils mit eigenen Stopps, Dokumenten und Status. Weil Transportial multimodalen Transport als Ganzes plant, verwenden wir in allen Sprachen dasselbe Wort: Trip.
In Transportial planen Sie Trips auf der Plantafel oder lassen sie von der Tripoptimierung vorschlagen. Wie die Planung mit Auftragserfassung, Ausführung und Abrechnung zusammenspielt, erklärt der Leitfaden Was ist ein TMS?
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Tourenplanung und Routenplanung?
Die Routenplanung bestimmt den Weg zwischen zwei Punkten. Die Tourenplanung, in Transportial Tripplanung, geht weiter: welche Sendungen zusammen auf ein Fahrzeug kommen, mit welchem Fahrer, in welcher Reihenfolge und zu welcher Uhrzeit. Die Route ist ein Teil davon.
Lässt sich Tourenplanung automatisieren?
Teilweise. Ein Optimierungsalgorithmus erstellt in Sekunden einen Vorschlag, der Kapazität, Zeitfenster und Lenkzeiten beachtet. Der Disponent prüft das Ergebnis, passt es an, wo Kundenabsprachen oder Ortskenntnis es verlangen, und bestätigt die Trips.
Warum heißt es in Transportial Trip?
Weil ein Trip mehr sein kann als eine Fahrt auf der Straße. Er kann See-, Schienen- und Luftfrachtabschnitte enthalten und wird als Ganzes geplant, verfolgt und abgerechnet. Deshalb verwendet Transportial in jeder Sprache das Wort Trip.
Tourenplanung in einem echten TMS erleben
Transportial setzt diese Konzepte in einer einzigen operativen Plattform um — Planung, Tracking, Dokumente und Finanzen.